Home » Aktuelles » Presseberichte 11/12 » „Heimschule ist ein Kleinod“

Verkehrssicherheitstag mit Hilfsorganisationen Heimschule Lender

Sasbach (sp). „Viele Jahrzehnte gingen Sie den Weg zur Heimschule Lender und waren gute Wegbegleiter unzähliger Schülerinnen und Schülern“. Schulleiter Lutz Großmann war es ein großes Anliegen, am Ende dieses besonderen schulischen Weges den sieben künftigen Pensionären der Heimschule Lender für deren fachliche und menschliche Qualitäten zu danken, für die mit dem Schuljahresende ein neuer Lebensabschnitt begann. Nun gelte es  loszulassen, was aber nicht bedeute, die Vergangenheit zu vergessen. Denn diese bleibe ein Teil des Lebens und sie mache den Menschen letztlich auch zu dem, was er sei, so der Schulleiter zu den künftigen Lender-Pensionären. Loslassen könne aber auch bedeuten, offen zu sein für Neues. In diesem Sinne wurden beim Abschlussfest im idyllischen Internatshof Walter Bausert, Claudia Bisson, Siegbert Fischer, Claus Frank, Sofia Hinz, Richard Huber und Werner Wußler mit einem herzlichen Dank in den Ruhestand verabschiedet, nachdem sie zusammen weit über 200 Jahre in der Heimschule tätig waren, sich über den Unterricht hinaus in der Schulgemeinde engagierten und wie Walter Bausert und Richard Huber als Fachabteilungsleiter verantwortungsvolle Aufgaben im Schulleitungsteam inne hatten. Hinzu kam, dass Richard Huber von 1986 bis 1998 stellvertretender Schulleiter war und wie Siegbert Fischer zu jenen Lehrern aus der Abteilung „Lender-Urgestein“ gehört, die Mitte der 60er Jahre an der Heimschule das Abitur ablegten, die alten Zeiten des Internates noch miterlebten und ein halbes Leben in Sasbach verbrachten. „Die Heimschule Lender ist ein Kleinod in der Schullandschaft“, meinte Richard Huber und legte der ganzen Schulgemeinde diese Kostbarkeit mitsamt dem „Lendergeist“ besonders ans Herz. 
Mit Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit wurden an andere Schulen oder Tätigkeitsfelder folgende Lehrerinnen und Lehrer verabschiedet: Norbert Abs, Laura Badicke, Michael Früh, Barbara Hellmann, Karen Lahr, Kathrin Marte, Harald von Keudell, Berthold Wunderle, Gabriel Wagner und Albrecht Zimmermann sowie Fabian Metze, der im Tagesheim ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvierte. Die Mitglieder der Fachschaften verabschiedeten ihre Kollegen mit originellen Geschenken und vor allem mit einem dicken Lob für das menschliche und fachliche Miteinander.
Schulleiter Lutz Großmann bedankte sich in der Schlusskonferenz bei allen Lehrerinnen und Lehrern, bei den Sekretärinnen und Mitarbeitern sowie bei allen, die sich in der Schulgemeinde engagierten und vor allem die große Herausforderung mit dem Abitur des „Doppeljahrgangs“ aus G8 und G9 bestens meisterten. Zur guten Tradition gehört es an der Heimschule, dass das Schuljahr mit Ökumenischen Gottesdiensten für die Jahrgangsstufen ausklingt, in denen die Arbeit der vergangenen Monate und die Freude auf unterrichtsfreie Tage vor Gott hingetragen wurde.