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Erdkunde bilingual: Schülerberichte

 

Bilingualer Unterricht an der Heimschule Lender
  

Freies Sprechen, bessere Sprachkenntnisse, leichtes Lernen von Erdkunde und vor allem Spaß beim Vorstellen von Präsentationen, die in Gruppenarbeit vorbereitet werden :  dies alles sind die Vorteile von bilingualem  Erdkundeunterricht, der schon seit gut zwei Jahren auch hier an der Heimschule Lender angeboten wird. Viele Schüler sind überrascht, wie spannend, lustig, leicht, hilfreich und gut verständlich man Erdkunde in einer anderen Sprache lernen kann. Es kommt nicht selten vor, dass Schüler , die den bilingualen Unterricht nicht von sich aus wählten , sondern von den Eltern dazu angeregt wurden, am Ende des Schuljahres über die Vorteile und Ergebnisse erstaunt sind. So ein Zitat eines Schülers: “Das war voll komisch, auf einmal hat mir das Lernen Spaß gemacht…“ Das liegt daran, dass auch Schüler, die Englisch als zweite Fremdsprache hatten, viel Sprachfertigkeit mitnahmen. Geschult durch das freie Sprechen, bei dem nicht die Grammatik, sondern der Inhalt im Mittelpunkt steht, wächst der Mut zum „Drauflossprechen“. Da der Unterricht (leider) nur ein Schuljahr dauert, ist er eine neue Alternative zum normalen Erdkundeunterricht, bei der man neue, vor allem sprachliche Erfahrungen sammeln kann.  

Michaela Braun, Saskia Köppel und Sophie- Louise Stengel

 

ERDKUNDE BILINGUAL IN KLASSE 8


Als uns in der siebten Klasse vor gut einem Jahr das Angebot vorgetragen wurde, Erdkunde bilingual- also auf Englisch- zu wählen, dachten wir größtenteils zuerst: „Bitte was? Auf Englisch? Wie sollen wir das denn schaffen? Auf gar keinen Fall laden wir uns noch zusätzlich Arbeit auf!“ In meiner Klasse kam außerdem der Aspekt hinzu, dass wir erst seit einem Jahr Englisch hatten. Trotz alledem haben sich einige getraut.
Und was soll ich sagen: Es hat prima geklappt! Erdkunde bilingual bietet viele Vorteile: Man lernt, freier Englisch zu sprechen, sich auszudrücken; nicht nur einzelne Sätze zu sagen. Wir haben vielleicht in diesem Kurs  manche Themen nicht ganz so ausführlich durchgenommen wie in einem deutschen Unterricht; aber die Dinge, die wichtig sind, die man sich auch auf Dauer merkt, die beherrschen wir alle.
Und die Unterrichtsstunden haben wirklich Spaß gemacht. Wir haben englische Dokumentationsfilme zum Thema gesehen und viele Präsentationen in Kleingruppen vorbereitet und gehalten. Viele von uns haben sich zum bilingualen Unterricht überreden lassen, aber wir haben immer eine lockere Atmosphäre und  es macht uns Spaß.
Wer von den neuen „Bilingualern“ fürs nächste Jahr Angst vor den Arbeiten hat, den kann ich auch beruhigen. Es ist wirklich kein Problem, schon gar nicht, da man die schwierigen Wörter ja in einem Wörterbuch nachschlagen kann. (Natürlich kommt ihr um ein bisschen Vokabellernen nicht herum, aber weil ihr diese im Unterricht immer wieder hört und benutzt, könnt ihr sie irgendwann von selbst. Und ohne dass ihr es so richtig merkt, vergrößert sich dabei noch euer Wortschatz.) Und ihr seht es ja auch an Connys Arbeit, die hier abgedruckt ist: Es ist wirklich keine große Sache, wenn ihr aufgepasst und gelernt habt.
Much fun!                                                                Kristina Huck , 8b  (2004/05)

 

 

Ein neues Schulfach - 
Erdkunde Bilingual

Am Ende der 7. Kasse bestand für uns die Möglichkeit, Erdkunde auf Englisch als Schulfach zu wählen.
Als wir dann als Kurs, bestehend aus mehreren Klassen, in der ersten Erdkunde auf Englisch Stunde saßen, fragte Frau Buck uns zuerst, warum wir diesen Unterricht gewählt hätten. Die Antworten darauf fielen bei uns recht unterschiedlich aus. Einige wollten einfach etwas Neues ausprobieren. Manche waren nicht so sehr an Erdkunde interessiert, andere nicht an Englisch. Durch die Verbindung dieser beiden Fächer erhofften sie sich mehr Interesse.
Am Anfang sahen wir dem Unterricht eher skeptisch und unsicher entgegen, weil wir nicht so richtig wussten, was auf uns zukam. Bald jedoch stellte sich heraus, dass es keinen Grund für unsere Sorgen gegeben hatte.
Denn wir hatten nach drei Jahren Englisch keinerlei Probleme dem ausschließlich auf Englisch stattfindenden Unterricht zu folgen. Fachbegriffe wie z.B.  „Strip City“, „Manufacturing Belt“, „Location Finding“ und „Cottage Industries“  konnten wir uns auch sehr schnell merken. Selbst die Klasse, die erst ein Jahr Englisch lernte, hatte, weil für alle immer die Möglichkeit bestand, zu fragen, keine Verständnisprobleme. Dies zeigt, dass bilingual Erdkunde nicht nur etwas für Englisch-Profis ist. Wir sahen die zwei zusätzlichen Englischstunden auch als „Nachhilfe“ und konnten schon bald die neuen Wörter in den Englischunterricht einbeziehen.
Die Klassenarbeiten fanden auch ausschließlich auf Englisch statt, wobei Rechtschreibfehler nicht gewertet wurden und wir ein Wörterbuch verwenden durften.
Im Laufe des Schuljahres lernten wir, auch Zusammenhänge zu verstehen und Vokabeln zu umschreiben. Auch verloren wir die Angst vor Präsentationen und lernten, einen Vortrag mit dem nötigen und richtigen Medieneinsatz zu gestalten. Als Vorteil sahen wir auch, dass die meiste Arbeit im Unterricht erledigt wurde, sodass wir zu Hause wenig Hausaufgaben hatten.

Aufgrund abwechslungsreicher Unterrichtsmethoden, interessanter Themen, einer guten Atmosphäre in der Klasse und einer humorvollen Lehrerin hatten wir viel Spaß in Erdkunde auf Englisch und finden, dass dieses Fach in jedem Fall sehr empfehlenswert ist.

Von: Julia Pieper und Stefanie Eckmann, 8c  (2oo4/05)

 

 

Bilingualer Erdkunde-Unterricht in der 8. Klasse

Erdkunde bilingual ist eine Unterrichtsform, die in der 8. Klasse angeboten wird. Erdkunde bilingual heißt in unserem Fall Erdkunde auf Englisch. Angeboten wird es für Schüler aller Fremd-sprachenfolgen, das heißt, es ist egal, ob Englisch die 1. oder 2. Fremdsprache des Schülers / der Schülerin ist.

Zu bedenken ist jedoch, dass die Anforderungen im Unterricht in beiden Fällen dieselben sind. Dadurch haben Schüler mit Englisch als 1. Fremdsprache einen gewissen Vorteil, da ein bestimm-tes Grundwissen vorhanden sein muss, um den Lehrer erst einmal zu verstehen. Grundwissen bedeutet nicht, dass man bereits viele geographische Begriffe kennt, sondern dass der Schüler kein Problem mit einfacher Grammatik und Vokabeln und dem freien Sprechen im Englischen hat.

Von Lehrern empfohlen wird dieser Unterricht für Schüler, die ein gewisses Interesse am Fach Erdkunde haben, in Englisch relativ gut sind und sich das Ganze zutrauen. Wir sagen jedoch, dass das Interesse und der Spaß an Erdkunde nicht sonderlich wichtig sind, denn wir kamen ohne diese „Vorraussetzung“ in den Unterricht und sind heute trotzdem begeistert davon  und haben wirklich Spaß dabei. In gewisser Weise stimmt es jedoch, dass man in Englisch einigermaßen gut sein sollte, denn dieser Unterricht ist nicht dafür gedacht, Grammatik und sonstige Grundlagen zu erlernen, sondern um sie gezielt einzusetzen und zu üben. Natürlich bringt es einen in Englisch generell weiter und somit kann es auch sein, dass man sich in diesem Fach verbessert, aber man sollte auf keinen Fall mit dieser Erwartung in den bilingualen Unterricht gehen und sich nur deswegen dafür entscheiden, denn es ist, wie gesagt, nur eine Art Nebeneffekt, der eben nicht bei jedem eintreten muss. Ist man schlecht in Englisch, besteht dadurch eben auch die Gefahr dass es einem die Note in Erdkunde „runterzieht“, genauso kann  man sich aber auch in Erdkunde verbessern, wenn man in Englisch gut ist. Deswegen sollte man sich die Wahl gut überlegen.

Die geographischen Begriffe müssen wie normale Vokabeln erlernt werden, was natürlich beim deutschen Erdkunde-Unterricht nicht nötig ist. Das schreckt zuerst einmal ganz gehörig ab, denn wer lernt schon gerne Vokabeln?!? Trotzdem kann man sagen, dass die Begriffe gar nicht sooooo schwer sind, denn  sie ähneln sehr oft den deutschen Fachbegriffen, was das Ganze einfacher macht.
Ein weiterer Aspekt ist das freie Sprechen im Unterricht, was vielen zuerst schwer fällt, aber mit der Zeit immer einfacher wird, da es eigentlich die ganze Zeit angewendet und wie im deutschen Unterricht frei diskutiert und gesprochen wird. Das Beste dabei ist,  sich einfach auszudrücken und falls einem dann doch ein Begriff fehlt oder nicht mehr einfällt…..  …..der teacher hilft bestimmt (!!!) weiter.

Ziel ist es nämlich fließend sprechen zu können, genau wie im normalen Englisch-Unterricht. Fast regelmäßig wird während der Stunde, meist in Gruppenarbeit, ein kleiner Vortrag erarbeitet. Oft geht es darum einen englischen Text, den man zuvor gemeinsam gelesen hat, zusammenzufassen und vorzustellen. Der Sinn dabei ist es, den Text zu verstehen und im Gedächtnis zu behalten.

Da sich das jetzt alles ziemlich streng und vielleicht auch „eintönig“ anhört, sollte man dazusagen, dass dieser Erdkunde-Unterricht um einiges lockerer und „spaßiger“ abläuft als der „normale“ Erdkunde- oder Englisch-Unterricht. Den Grund dazu können wir selbst nicht wirklich nennen, sind aber sehr, sehr froh darüber. Natürlich liegt es aber auch am Lehrer, doch die fressen normalerweise keine Schüler.
In diesem Sinne…
If you choose bilingual : look forward to genmanipulated tomatoes, Bunny and the Tornado, crazy Japanese mums who teach their unborn babies, a coloured China  and much more…
If you don´t choose bilingual : You´re going to miss something!      

        Best wishes…Judith Koschmieder und Claire-Ann Eulerich Klasse 8e

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