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Spendenaufruf der Heimschule Lender zu Gunsten der Salesianer Don Bosco in Haiti
Mit einer Spendenaktion zu Gunsten der Opfer der Verheerenden Erdbebenkatastrophe auf Haiti möchte die Heimschule Lender ihre tiefe Betroffenheit und Solidarität mit den notleidenden Menschen zum Ausdruck bringen. Das Spendengeld wird auf direktem Weg dem Schul- und Missionsorden der Salesianer „Don Bosco” zur Verfügung gestellt, die auf Haiti an acht Standorten für das Wohl von Kindern und Jugendlichen arbeiten. Die meisten der 64 Mitbrüder sind Haitianer. Die Salesianer arbeiten seit 1955 auf Haiti und haben dort Schulen, die vom Erdbeben betroffen sind. In einer der Don-Bosco-Schulen starben 250 Kinder. In Port-au-Prince unterhalten die Patres eine Grundschule mit kostenlosem Mittagessen für über 600 Schüler, eine technische Berufsschule mit 1200 Azubis, einen Kindergarten für berufstätige, alleinerziehende Mütter und 54 kleine Bordsteinschulen, die Bildung in die Slums tragen und ein kostenloses Mittagessen für 9000 Schüler bereitstellen. Weiter haben die Salesianer ein Jugendzentrum und das Straßenkinderzentrum Lakou-Lakay, das Straßenkindern eine erste Anlaufstelle gewährt und sie auf eine schulische und berufliche Ausbildung vorbereitet. Spenden können auf das Konto der Heimschule Lender mit dem Kennwort „Erdbeben Haiti” bei der Volksbank Achern, Kontonummer 13026106 (BLZ 66291300), eingezahlt werden. Bei Spenden über 50 Euro kann die Heimschule Lender nach entsprechender Anforderung eine Spendenbescheinigung ausstellen.
18. Januar 2010: Nachdem sich die Kommunikation mit den Salesianern Don Boscos in Port-au-Prince verbessert hat, gibt es für die Don Bosco Partner in Bonn traurige Gewissheit. Knapp 500 Schüler sind in der eingestürzten Schule der Patres ums Leben gekommen. Anfangs ging man noch von 200 verschütteten Schülern aus. Hoffnung auf Überlebende gibt es seit heute nicht mehr. Das dreistöckige Gebäude stürzte um 16.53 Ortszeit ein, als ausgerechnet der Nachmittagsunterricht zu Ende war und sich fast alle im Erdgeschoss befanden. Unter den Opfern sind knapp 200 Grundschüler, sowie 200 junge Frauen, die im Don Bosco Zentrum an einer pädagogischen Lehrerfortbildung teilnahmen. Die Gebäude, die zum Zentrum gehören, darunter die technische Berufsschule, eine Grundschule, der Kindergarten und das Straßenkinderzentrum sind völlig zerstört.
Don Bosco in Haiti Knapp 64 Salesianer arbeiten seit 1955 in Haiti an acht Standorten für das Wohl von Kindern und Jugendlichen. Die meisten Mitbrüder sind Haitianer. In Port-au-Prince unterhalten die Patres
- eine Grundschule mit kostenlosem Mittagessen für über 600 Schüler
- eine technische Berufsschule mit 1200 Azubis
- einen Kindergarten für berufstätige, alleinerziehnde Mütter
- 54 kleine Bordsteinschulen, die Bildung in die Slums tragen und ein kostenloses Mittagessen für 9000 Schüler bereitstellen
- das Straßenkinderzentrum Lakou-Lakay, das Strassenkindern eine erste Anlaufstelle gewährt und sie auf eine schulische und berufliche Ausbildung vorbereitet
- ein Jugendzentrum, das täglich von mehr als 250 Jugendlichen besucht wird.
Geplante Maßnahmen: In Barahona, Dominikanische Republik, wurde ein Logistik und Warenlager angelegt. Von hier werden Hilfsgüter in die 130km entfernte Hauptstadt Haitis gebracht zu diesem Zweck wurden 18 Laster und 3 Großcontainer gemietet Ein Wassertanklaster wird angeschafft (100.000 US$), für sechs Monate fallen darüber hinaus Gehalt für den Fahrer, Benzin und Unterhaltskosten in Höhe von 22.000 US$ an Dringend benötigt wird fürs erste Nahrungsmittel Trinkwasser Medikamente (Durchfallmittel, Antibiotika, Verbandszeug, Vitamine, etc) Der Aufbau einer Kinderkrankenstation ist in Planung Die Maßnahmen der Don Bosco Familie werden von Bonn und New Rochelle (USA) aus koordiniert. UN und andere große Hilfsorganisationen sind in alle Schritte eingebunden.
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