Home » Aktuelles » Englisch: USA-Austauschschüler hier (ARZ 30.06.05)
Sasbacher Mütter faszinierten amerikanische Gäste
Für neun Schüler und zwei Lehrerinnen aus Colorado wurde ein Traum Wirklichkeit / Drei Wochen badische Gastfreundschaft (ARZ 30.06.05)
 - Schüler aus Sasbach und ihre neuen Freunde aus den USA mit ihren Lehrern
Die Menschen konnten Englisch, kochten lecker und waren immer für eine Party zu haben: Die Eindrücke, die Schüler aus Colorado drei Wochen lang in Sasbach und an der Lender sammelten, waren durchweg positiv
Erst die Arbeit dann das Vergnügen. Dieses Sprichwort lernen alle Deutschschüler in Rangeview High School in Aurora, Colorado, USA. Dieses Sprichwort wurde auch das Motto der Lehrerinnen, die dieses Jahr zum ersten Mal an dem Austauschprogramm der Heimschule Lender teilnahmen: Patrice Dovas-Hudson und Dana Breese. Die Arbeit bestand für sie in den vielen Vorbereitungen, die schon in Aurora zu erledigen waren, dazu gehörten Treffen mit den Eltern zweimal im Monat seit September 2004, unzählige E-Mails und schließlich die Organisation des Besuches der deutschen Gruppe im März 2005. Danach kam das Vergnügen, welches die beiden und ihre Gruppe aus neun Schülerinnen und Schüler in Sasbach und Umgebung erwartete. Sie erlebten den Alltag in den Familien und in der Schule. Während ihres dreiwöchigen Aufenthaltes besichtigten sie auch Sehenswürdigkeiten. das Straßburger Europaparlament und das Münster, Freiburg oder Gengenbach und sein Narrenmuseum, solche Figuren und Kostüme hatten sie noch nie gesehen. Eine weitere Attraktion war die Glasbläserei in Wolfach. Nach dem obligatorischen Besuch im Europapark war aber dann der Höhepunkt das Wochenende am Bodensee. Bei schönstem Wetter versuchten sie so viel wie möglich zu erleben. Bei Spaziergängen kam es manchen der Gäste so vor, als hätten die Deutschen einen fünften Gang. Denn obwohl sie sich äußerst anstrengten mitzuhalten, hatten sie den Eindruck, dass ihre Gastgeber einfach schneller gehen konnten. Was wird ihnen besonders in Erinnerung bleiben? Sie nennen die bunten Gärten, das köstliche Essen (Spargel, Erdbeeren, Brot, Käse, Wurst, Kuchen und Torten). Völlig unbekannt waren ihnen bisher Rad fahrende Schüler oder Frauenparkplätze in den Parkhäusern. Die Architektur in diesem Lande sei, so sagen sie, eine ganz andere als in ihrer Heimatstadt Aurora, die Verschiedenartigkeit der Häuser fiel allen Gästen auf und besonders eindrucksvoll waren für sie die großen Fenster (an der Rangeview High School gibt es nämlich kaum Fenster – in den meisten Klassenzimmern gibt es nur Kunstlicht). Alle scheinen hervorragend Englisch zu sprechen, so war es für die amerikanische Gruppe kein Problem – auch mit ihren nur anfänglichen Deutschkenntnissen – überall schnell Bekanntschaften zu schließen. Gastfreundschaft kennen zu lernen – dies war die schönste Erfahrung der Gäste. Die Schüler heben vor allem hervor, wie sie von den Müttern verwöhnt wurden. Es gab viele Einladungen und Besuche, Partys und Feste und sie waren immer herzlich willkommen. Die beiden Lehrerinnen wollen ihren Austauschpartnern Ute Wagner und Manfred Keller danken, dass sie diesen Traum für sie wahr gemacht haben. Dies sei nicht nur ein Schüleraustausch gewesen, sondern ein Austausch zwischen Menschen, die nun Freunde sind.
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