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Sankt Martin an der Heimschule Lender

Fotos: sp

Sankt Martin, der große Heilige des Teilens stand am 11. November in Mittelpunkt, als die Schüler des Wirtschaftsgymnasiums für die Sextaner eine Martinsfeier mit der Mantelteilung organisierten und Schüler der Oberstufe mit Musik und Gesang altes Martinsbrauchtum pflegten.

Martin war der Sohn eines heidnisch-römischen Tribuns. Er wurde in Pavia, der Heimatstadt des Vaters, christlich erzogen und im Alter von 10 Jahren in die Gruppe der Katechumenen - der Taufbewerber - aufgenommen. Mit 15 Jahren musste er auf Wunsch des Vaters in den Soldatendienst bei einer römischen Reiterabteilung in Gallien eintreten, schied aber mit 18 Jahren aus, weil Christsein und Militärdienst sich nicht vereinbaren lassen. Er wurde von Hilarius, dem späteren Bischof von Poitiers, getauft. Zuvor geschah nach der Legende, was Martin weltberühmt machte: Martin begegnete am Stadttor von Amiens als Soldat hoch zu Ross einem frierenden Bettler, ihm schenkte er die mit dem Schwert geteilte Hälfte seines Mantels; in der folgenden Nacht erschien ihm dann Christus mit dem Mantelstück bekleidet: er war es, der Martin als Bettler prüfte.