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Gartenarche

Die Insektenarche bietet zahlreichen Arten Nist- und Unterschlupfmöglichkeiten. Jedes Frühjahr können wir verschiedene Wildbienenarten-vor allem Mauerbienen- beobachten, wie sie ihre Eier in die eingebrachten Schilfröhren, Holzlöcher und Lehmstücke legen.

Auf der Holzkonstruktion hat ein Gartenrotschwanz sein Nest gebaut, auch der Meisennistkasten wird gut angenommen. 

 

Rund um die Arche haben wir solche Pflanzen eingepflanzt, die besonders viele Blüten mit Pollen und Nektar bereitstellen.

Kräuterspirale

Im vergangenen Schuljahr 2003-04 haben wir in mühevoller Arbeit über viele Stunden aus Natursteinen des Schwarzwalds eine große Kräuterspirale gebaut.

 

In den nebenstehenden Bildern kannst du die Entwicklung der Kräuterspirale verfolgen. Da die Steine nicht zugeschnitten waren, konnten sie nicht einfach gestapelt werden. Es glich schon eher einem Puzzle die Mauern der Spirale zu bauen. Die vielen Lücken zwischen den einzelnen Steinen können so aber den verschiedensten Tieren Versteckmöglichkeiten bieten. Eidechsen, Käfer, Ameisen und Spinnen, um nur ein paar zu nennen.

Nachdem die Steine aufgeschichtet waren füllten wir die Spirale mit verschiedenen Materialien. Als unterste Schicht verwendeten wir gröbere Steine und Kies um ein Aufsteigen des Wassers zu verhinden und ein schnelleres Abfließen des Regenwasser zu ermöglichen. Nur so kann man sicher sein, in den verschiedenen Abschnitten der Spirale verschiedene Feuchtigkeitsstandorte für die unterschiedlichen Ansprüche der Kräuter zu gewährleisten.

Anschließend wurde ein Gemisch aus Sand, Lehm und Humus eingebracht. Erst als sich das Ganze etwas gesetzt hatte pflanzten wir dann die ersten Kräuter ein, welche von Eltern der Schulgartenkinder gespendet wurden oder von uns in einer Vorkultur über einige Wochen aus Samen vorgezogen wurden.

 

Neben Kräutern haben wir dort noch verschiedene Duftpflanzen angepflanzt, um so nicht nur dem Auge, sondern auch der Nase und dem Gaumen neue Erkundungsmöglichkeiten zu bieten.

 

Die ersten Kräuter haben wir in diesem Schuljahr bereits geerntet und beim unserem kleinen Kartoffel-Grill-Nachmittag probiert.

 

Da die Kräuter sehr schnell wachsen müssen wir sie des öfteren schneiden und ausdünnen, damit sie sich nicht gegenseitig im Wachstum behindern.

Schülerbeete 1

Im Frühjahr, nachdem wir unsere Beete vorbereitet haben, werden die verschiedensten Pflanzen gesetzt bzw. gesät.

In das hintere Beet des Bildes haben wir Kartoffeln gepflanzt. Die ersten Austriebe sind schon erkennbar.

Im rechten Beet sind kleine Tomatenpflanzen zu sehen. Hier haben wir verschiedene Sorten nebeneinander gesetzt.

Im Vordergrund sprießen schon die ersten Blättchen von Zuckererbsen.

Daneben wurden ein paar Kornblumen ausgesät, welche aber noch eine Weile brauchen bis sie zu Jungpflanzen herangewachsen sind.

Und so sieht es nach ein einigen Wochen und vielen Stunden pflege aus.

Ein weiteres Kartoffelbeet wurde von uns hinter einer Himbeerreihe angelegt. Leider hatten wir in diesem Schuljahr sehr mit Kartoffelkäfern zu kämpfen. Obwohl wir regelmäßig die Käfer und deren zahlreichen Larven abgesammelt haben hinterließen diese gefräßigen Insekten ihre Spuren.

Dennoch konnten wir wenigstens ein paar Kartoffeln ernten und an unserem Kartoffel-Grill-Mittag genießen

Schülerbeete 2

Dieses Beet enthält einige kleine Buschbohnenpflanzen, Fenchel (links), Zucchini und Tomaten.

 

 

Die jungen Zucchini-Pflanzen sind durch eine Plastikmanschette vor Schnecken geschützt.

 

 

Die Tomaten wachsen ebenfalls hinter einer Schneckenschutzmassnahme, einem Schneckenzaun aus Aluminium.

 

 

 

Doch nicht nur an Nutzpflanzen kann man sich in unserem Schulgarten erfreuen.

 

Hier unser Rosenbeet. Zwischen den Rosen wachsen mehrer Frauenmantel und ein Ziergras.

Unsere Blumen im Schulgarten - Blütenfest für einen Sommer

Im Schulgarten gibt es viele verschiedene Blumensorten zu bestaunen, zum Beispiel:

Schmuckkörbchen (Cosmos bipinnatus), Sonnenblume (Helianthus annuus), Zinnien (Zinnia elegans), Bechermalven (Lavatera trimestris) und Löwenmäulchen (Antirrhinum majus).

Zu Beginn des Frühjahrs haben wir die Blumensamen ausgesät. Die Beete wurden dann von uns gut gepflegt. Wir haben "Unkraut" gezupft und das Beet gegossen. Wir waren erstaunt, wie schnell aus einem kleinen Samen so eine schöne, prachtvolle und zum Teil auch große Blumen geworden ist. Schmuckkörbchen und Sonnenblumen wuchsen besonders schnell und wurden deshalb auch sehr groß. Doch wegen ihrer Größe bestand die Gefahr, dass sie bei Sturm wegen ihrer dünnen Stängel umknickten. Vorsichtshalber banden wir unsere Pflanzen deshalb an einen kräftigen Stock. Wir finden es nur sehr Schade, dass unser Blumenwunder im Winter wieder zusammenfallen wird. Dafür können wir uns aber freuen, dass wir nächstes Jahr wieder Pflanzen in dem Beet sehen werden, denn diese einjährigen Sommerblumen säen sich auch selber aus. Tulpen werden wir auch bestimmt wieder erblicken, denn wir haben am Ende des Sommers und im Herbst Tulpenzwiebeln eingepflanzt.

Sukkulentenhügel

Im letztjährigen heißen Sommer hat uns das Gießen sehr geplagt. Deshalb haben wir uns dieses Jahr etwas Schlaues einfallen lassen. Wir bauten aus Granitsteinen ein kleines Hochbeet und füllten es mit einem Gemisch aus Erde, Sand und Tonkügelchen auf. Dann bepflanzten wir es mit Mauerpfeffer- und Hauswurzarten. Das sind Pflanzen, die in ihren dicken Blättern Wasser speichern können. Eine tolle Erfindung um heiße Sommertage zu überleben. Beonders gefreut hat uns, dass sich die Pflanzen durch Ableger gut vermehrt haben. Leuchtende Blüten auf hohen Stängeln ließen uns staunen.

Weitere Schulgarten-Elemente