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Sommerschule an der Heimschule Lender

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

"unser Kind war sehr motiviert zu lernen", " der Stoff wurde ihm gut verständlich vermittelt", "F. freute sich auf den Unterricht und hätte die Sommerschule gerne verlängert", "super Möglichkeit, im Einzelunterricht  Mathe besser erklärt zu bekommen und Versäumtes ohne Stress nachzuholen" - diese Reaktionen der Eltern motivieren uns, auch im Jahr 2012 wieder eine "Sommerschule" anzubieten.

Welche Gedanken und Beobachtungen stehen dahinter? Bildungsvoraussetzung, Motivation und Leistungsverhalten der Schüler haben sich in den letzten Jahren infolge der Heterogenität stark verändert. Will das Gymnasium jeden Schüler mitnehmen und trotz erkennbarer Lerndefizite nicht verloren geben, muss es angemessen im Sinne einer Intervention darauf reagieren. Es muss sich die Frage stellen, welche Möglichkeiten der Binnendifferenzierung den Anliegen des Schülers gerecht werden können. In einem nächsten Schritt ist zu überlegen, welcher Katalog von Fördermaßnahmen bereits an der Schule umgesetzt ist, welche Förderung aber darüber hinaus noch denkbar ist.

Die Sommerschule bietet eine solche Möglichkeit. Sie ist ein „Bildungs- und Betreuungsangebot in den Sommerferien, bei dem Jugendliche mit Förderbedarf die Chance bekommen, schulische Defizite auszugleichen“ (Kultusministerin Marion Schick). Die Schüler erfahren ihre Schule als Lernort, an dem weitere Ziele leichter erreicht werden können: Verbesserung der Startchancen für das folgende Schuljahr, Vorbereitung auf eventuelle Nachprüfungen, Lernhilfe und wachsende Motivation, bezahlbare Hilfe. Leitender Gedanke bei der Förderung ist, dass gute Schüler schwächeren bei der Behebung der Lerndefizite helfen.

Diese besondere „Schule“ soll all denjenigen Schülerinnen und Schülern helfen, die in einem oder zwei Fächern Probleme bekommen haben und die Gefahr laufen „abzurutschen“. Sie soll also nicht nur dann helfen, wenn schon zwei Fünfen im Zeugnis stehen und die Versetzung auf der Kippe steht (d.h. bei der sogenannten „Probeversetzung“), sondern auch bei neu aufgetretenen Lücken, die vor Beginn des neuen Schuljahres geschlossen werden sollen.

Aus den Erfahrungen der Pilotphase haben wir erste Konsequenzen gezogen. Wir werden das Angebot der Sommerschule auch für die 9. Klassen öffnen und mit Chemie ein weiteres Fach in den Fächerkanon aufnehmen. Angesprochen sind also Schüler und Schülerinnen der Klassen 7 - 9, in den ersten beiden Wochen der Sommerferien (30.07. - 10.08.2012) das Angebot der Sommerschule zu nutzen.

Gerd Sarcher und Katja Lang-Cappel

 

 

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