Home

Home » Schule » Wirtschaftsgymnasium » Projekte vergangener Schuljahre » Planspiel Schul/Banker

Mit dem Geld anderer Leute ...

... wollten die beiden gebildeten Teams aus der Klasse 12 W erste Bankererfahrungen sammeln. In diesem Planspiel des Deutschen Bankenverbands ging es darum die Welt der Kreditinstitute besser zu verstehen. Dafür gründete jedes Team bestehend aus vier bis fünf Mitspielern eine eigene Bank, legte Zinskonditionen und Bankgebühren fest, erweiterte im Laufe der gespielten sechs Geschäftsjahre langsam auch sein Filialnetz und kümmerte sich dabei natürlich auch um die Aus-und Weiterbildung des eigenen Personals.

Bis Februar 2007 wurden dann aus den bundesweit 700 teilnehmenden Teams der Vorrunde die besten Geschäftsbanken ermittelt, denen es gelungen war aus Einlagen und Kreditvergaben das optimale Betriebsergebnis zu erzielen.

In der Finalrunde Mitte März in Berlin nahmen dann die besten 20 Teams teil, wobei unsere beiden "Banken" den Einzug leider knapp verpassten. 

... haben wir es fast geschafft!

 

Bank of Majority verpasste nur knapp den Finaleinzug!

 

Schüler in dem Chefsessel einer Bank – geht das überhaupt? In der Realität sicherlich nicht, aber in einem Planspiel ist dies möglich.

Der Bundesverband deutscher Banken bot ein Planspiel zum Thema „Bank“ als Ergänzung und Horizonterweiterung an. An diesem Planspiel nahmen über 700 Teams aus der gesamten Bundesrepublik teil, die um die 10 Startplätze für das Finale im März 2007 in der Bundeshauptstadt kämpften. Und ein Team davon war die "Bank of Majority", die sich aus Schülern der Klasse 12w unseres Wirtschaftsgymnasiums zusammensetzte. In den Sesseln des Bankvorstandes nahmen Jurij Frühling, Kreshnik Potoku, Manuel Kistner, Lukas Zimpfer und Klaus Oberle Platz. Eine erste wichtige Entscheidung zu Beginn des Planspiels war auch aus Marketinggründen die möglichst originelle Firmierung (Namensgebung). Die Gruppe entschied sich deshalb für den Namen Bank of Majority.

„Wir heißen Bank of Majority, weil wir für alle Kunden offen sind. Wir möchten ein breites Kundenspektrum ansprechen“, sagte der Vorstandsvorsitzende Jurij Frühling. Gespielt wurden 6 fiktive Jahre, bei denen sich jedes Geschäftsjahr über 2 Wochen erstreckte. Der Bankvorstand musste dabei elementare Entscheidungen bezüglich den Zinssätzen fällen, insgesamt über 15 verschiedene Zinssätze an der Zahl. Ferner mussten die Entscheidungen über die Eröffnung oder Schließung von Filialen, die Weiterbildung der Mitarbeiter sowie die Zusammenstellung eines Aktienfonds getroffen werden. Der erwirtschaftete Jahresgewinn in den sechs Perioden belief sich auf einen Betrag zwischen 15 und 22 Millionen Euro. Die Arbeitsgruppe musste sich in ihrer Freizeit eigenständig einarbeiten, da der Themensektor „Bank“ im Unterricht noch nicht thematisiert wurde.

Alles in Allem hatten die Jungbanker sehr viel Spaß an ihrem Projekt, durch das die Teamfähigkeit besonders gestärkt wurde. Als Belohnung für die Teilnahme und als Trost für den knapp verpassten Finaleinzug bekam jedes Vorstandsmitglied ein T- Shirt, zwei interessante Bücher zur Vertiefung des Themas Bankenwesen sowie eine Teilnahmeurkunde überreicht.  Der Hauptgewinn ist aber sicher neben den materiellen Zuwendungen das gewonnene Wissen, das nicht ersetzbar bzw. bezahlbar ist!

 

Lukas Zimpfer

v.l. Jurij Frühling, Klaus Oberle, Michael Krübel (Projektbetreuer), Kreshnik Potoku, Manuel Kistner und Lukas Zimpfer, 12 w Schuljahr 2006/2007