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Wirtschaftsgymnasium in Slowenien

foto: privat

Bestnote 5 für die slowenische Gastfreundschaft !
Wiedereinmal hat beim Besuch der deutschen Austauschschüler in Breziče/Slowenien die herzliche Gastfreundschaft alle Erwartungen übertroffen.Von Michael Krübel


Das Thema Kulturaustausch stand im Mittelpunkt des dritten Schüleraustausch des Wirtschaftsgymnasiums der Heimschule Lender mit dem Partnergymnasium in Breziče/Slowenien, an dem eine Woche zehn Schülerinnen und Schüler telnahmen. Schon der erste Tag zeigte mit welch Enthusiasmus die Gastgeber an das umfangreiche Programm herantraten: Theaterszenen, Gedichtsvorträge und Jazz-Tanzeinlagen umrahmten die Ansprache durch den neuen Schulleiter Uroš Škof, der alle Teilnehmer zum aktiven Kennenlernen von Land und Leuten ermunterte und gleichzeitig die Fortsetzung des Austauschs sehr begrüsste. So war es dann selbstverständlich, dass sich die deutschen und slowenischen Schüler Schulter an Schulter an die Erstellung von Interviews machten, um vom Bürger auf der Straße zu erfahren, was er von Deutschland weiß, was typisch deutsche bzw. slowenische Eigenschaften sind oder weshalb man gerade in Slowenien seinen Urlaub verbringen sollte. Alle Antworten wurden schließlich gesammelt, ausgewertet und später dem interessierten Teilnehmerkreis präsentiert.

Durch den im März diesen Jahres in Sasbach erfolgten Besuch der Slowenen, als man sich über das Thema Schule-Gemeinde-Region-Land austauschte und dazu die Sehenswürdigkeiten Sasbachs, aber auch Karlsruhe (u.a. das ZKM) sowie Straßburg besichtigte hatten sich die Schüler erstmals kennengelernt. Die wichtigste Erkenntnis dabei für alle aber war, dass eventuelle Vorurteile unnötig bzw. falsch waren. Wie unterschiedlich das slowenische Notenssystem mit 1 (=mangelhaft) – 5 ( =sehr gut) im Vergleich auch sein mag, so ähnlich waren dann doch wieder Schüler und Lehrer im Umgang miteinander.

Die entstandenen Freundschaften (auch unter den Kollegen) konnten bei den gemeinsamen Exkursionen in die Hauptstadt Lubljana (früher: Leibach) mit seiner wunderbaren Altstadt, den berühmten Drei-Brücken (Tromostovje) über den Fluß Ljubljanica und der alten Burg, nach Bled, einem Voralpenkurort mit Bergsee und Felsenburg, oder bei einem Besuch von Kopers Hafen und Pirans malerischer Altstadt am Mittelmeer weiter gepflegt und vertieft werden.

Die vielleicht anfangs vorhandenen Berührungsängste waren schnell verflogen, alle Jugendlichen, die jeweils bei ihren Gastfamilien privat untergebracht waren und natürlich bestens versorgt wurden, waren sich schließlich darüber einig, dass man gerne noch länger hiergeblieben wäre, aber in enger Freundschaft bleiben werde um sich vielleicht im nächsten Jahr wieder mit einem fröhlichen »Dober Dan!« wieder zu begrüßen.