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ÜBER UNS

Unser EL Mundo Team besteht aus Schülerinnen und Schülern, die von Frau Hoggenmüller und von Herrn Geiger unterstützt werden. Seit dem Schuljahr 2006/07 betreiben wir, im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Juniorfirma, den Weltladen EL Mundo. Teilnehmer an der Arbeitsgemeinschaft sind Schülerinnen und Schülern des Wirtschaftsgymnasiums, des allgemeinbildenden Gymnasiums und des Seminars St. Pirmin.
Zur Bearbeitung der anstehenden Aufgaben wurden folgende Abteilungen gegründet:
Einkauf, Verkauf, Buchhaltung und Marketing.



Darüber hinaus ist die Konzeption des Weltladenprojekts darauf angelegt, die ganze Schule mit einzubeziehen. El Mundo dient als Forum für Fragen rund um die Themen Eine Welt, Gerechtigkeit oder Globalisierung. Wir bieten Informationsmaterial und informieren Klassen regelmäßig durch Präsentationen. Dadurch soll möglichst vielen Klassen projektbezogenes Arbeiten im Kontext des „Eine-Welt-Gedankens“ ermöglicht werden. Die Möglichkeiten, die sich in Verbindung mit EL MUNDO für einen praxisorientierten Unterricht ergeben, sind nahezu unbegrenzt und beschränken sich daher keinesfalls auf den Wirtschaftsunterricht.

WIE IST DIE IDEE ENTSTANDEN?

Über lange Jahre haben bereits Schüler des Seminars St. Pirmin die Aktion Samenkorn betrieben, ebenfalls ein Weltladen. Dadurch entstand bei unserem betreuenden Lehrer Herrn Brendel die Idee, aus diesem kleinen Unternehmen eine Juniorfirma zu machen, an der sich Schülerinnen und Schüler aller Schularten an der Heimschule Lender beteiligen können.

Der Weltladen El Mundo ist ein Projekt des gemeinnützigen Vereins Juniorenfirma der Heimschule Lender e.V., der eigens zu diesem Anlass im Juli 2006 gegründet wurde. Mitglieder dieses Vereins sind SchülerInnen und KollegInnen der Heimschule Lender.

 

 

WAS IST FAIRER HANDEL?

Fairer Handel ist Fairness beim Konsum. Wer fair gehandelte Produkte kauft, hilft den Menschen in den Entwicklungsländern, ihre Lebensgrundlagen zu verbessern. Denn über den konventionellen Welthandel können Kleinbauern nur Preise erzielen, die meist nicht einmal ihre Produktionskosten abdecken. Der Faire Handel bietet diesen Produzentengruppen dagegen gerechte Chancen:

  • Garantierte Mindestpreise über dem Weltmarktniveau, die sowohl die Produktionskosten als auch die täglichen Lebenshaltungskosten abdecken.
    • Ein FairTrade-Aufschlag und langfristige Abnahmeverträge, um in die wirtschaftliche und soziale Zukunft zu investieren. Die ordnungsgemäße Verwendung dieses Aufschlags wird regelmäßig kontrolliert.
    • Direkter Handel ohne Zwischenhändler, damit der volle Erlös direkt den Produzentengruppen zugute kommt.
    • Der Faire Handel fördert nur Produzentengruppen und Plantagenarbeiter. Das sichert die Investitionen in soziale Infrastrukturen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

WAS IST EINE JUNIORENFIRMA?

Eine Juniorenfirma ist ein reales Unternehmen, das von Schülerinnen und Schülern selbständig, unter Anleitung von Lehrkräften, betrieben wird. Es werden echte Produkte gehandelt und dafür realistische Preise bezahlt.

Durch die Arbeit in einer Juniorenfirma wird den SchülerInnen die Möglichkeit geboten, im Unterricht erlerntes Wissen in die Praxis umzusetzen. Dabei werden auch soziale Fähigkeiten wie Team- und Kommunikationsfähigkeit gefördert, welche im Berufsleben sehr wichtig sind.

Die wesentlichen Aufgaben einer Juniorenfirma sind der Einkauf und der Vertrieb der Waren, die Lagerhaltung, die Abwicklung des Zahlungsverkehrs und Arbeit im Bereich der Personalwirtschaft.